Genereller Ablauf einer MFU
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| Genereller Ablauf einer MFU |
| Problemanalyse |
| Prüfplanung |
| Vorbereitung der Messung |
| Durchführung der Messung |
| Verbesserungsmaßnahmen |
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Maschinenfähigkeitsuntersuchung
Eine Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU) dient der Überprüfung, ob die Anlage bestimmte Qualitätsparameter einhält. Bezogen auf die Prozesse der SMT spielen dabei Montagegenauigkeiten in x, y und ggf. theta eine zentrale Rolle. Aber auch die Vermessung z.B. der beim Bestücken auftretenden Kräfte oder die Ermittlung der Bauteilbelastungen im Produktionsprozess kann entscheidende Ansätze zur Verbesserung der Prozessqualität liefern.
Hauptanliegen einer MFU ist es, Erkenntnisse über das Verhalten eines Prozesses zu gewinnen und daraus Maßnahmen zur Verbesserung abzuleiten. In der mechanischen Fertigung werden dazu Produkte aus der laufenden Produktion entnommen, qualitätsrelevante Parameter vermessen und mithilfe statistischer Methoden bewertet. In der SMT ist die Messung z.B. der Position von bestückten Bauteilen auf einem Board aus der Produktion aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich. Aus diesem Grund werden Hilfsmittel wie z.B. Glasmessplatten für die Bestimmung der Bestückgenauigkeit verwendet. Für einen optimalen Erkenntnisgewinn über das Verhalten der Anlagen sollte der Messablauf möglichst nah an der üblichen Produktion sein.
Der prinzipielle Ablauf einer MFU lässt sich ein folgende Schritte einteilen:
- Problemanalyse
- Prüfplanung
- Vorbereitung der Messung
- Durchführung der Messung
- Analyse der Ergebnisse
- Ggf. Verbesserungsmaßnahmen
- Dokumentation der Ergebnisse

